Seite auswählen

Erstes Türchen

Ein kurzer Moment im November: Gastlaternen, Licht spiegelt sich im regennassen Pflaster. Kälte außen, Wärme innen. Freude und Melancholie. Der Gang von der Dominsel zum belebten Weihnachtsmarkt, die signierte Schwere neben süßen Mandeln und Glühwein. Gibt es in diesen Zeiten etwas Schöneres, das adventliche Stimmung in all ihrer verhalten freudigen Hoffnung spürbar werden...

Weiterlesen

Auf einen Schwatz mit dem Schutzmann

[Lesezeit ca.2 min.] Auch im November sind manche Tage schön. Wenn der Himmel hoch und blau und die Luft kalt ist, lohnt sich ein Gang über den Markt in unserem Dörfli. Ich freue mich immer, wenn ich etwas Schönes erlebe, wie vor ein paar Tagen, als die örtliche Polizei Kaffee an die Bürger verteilte und für ein Gespräch zur Verfügung stand. Ich habe mich besonders gefreut, weil ich in den letzten Monaten Bilder von Polizisten gesehen habe … mehrfach auch persönlich und vor Ort … die den UN-Menschenrechtskommissar und Amnesty International zu Recht auf den Plan riefen. Das ist...

Weiterlesen

Sie befinden sich hier.

[Lesezeit ca. 5 min.]                                                       Auf einem Blog ist es hin und wieder sinnvoll zu reflektieren, was genau der Gegenstand ist, um den er sich dreht. Wenigstens dann, wenn es nicht auf der Hand liegt, wie bei einem Kochblog und sicher besonders, wenn aus den Überschriften der Rubriken nicht deutlich hervorgeht, was dort zu erwarten ist. Auch der Name des Blogs selber muß hier nicht zwingend helfen. Schließlich würde man bei einem Blog „Piratenbucht“ gegenwärtig kaum erwarten, daß sich dieser an Piraten wendet und ein „Elbenwald“ vermutlich nicht an tolkienesque Fabelwesen. Wie ist es also mit Dandy’s Corner? Folgt man...

Weiterlesen

Durch die Hintertür nach Schlesien, Teil 1

Meine Reise beginnt wie die meisten Reisen im hohen Norden. Ich bin fest entschlossen, meinem Stammfluss, der Elbe, treu zu bleiben. Nicht ganz so klangvoll wie der Rhein oder Donau ist der Name „meiner“ Flüsse, dennoch ist die Reise mit einem Zwischenstopp im so genannten „Elbflorenz“, Dresden, verbunden, bevor sich mein EuroCity durch das Elbetal nach Böhmen schlängelt. Etwas verwunschener als die Rheinromantik, dafür umso ergreifender die herbe, aber irgendwie dennoch liebliche, oft nebelverhangene Kulisse, die sich mir vom Zugfenster aus bietet. Das Reiseziel ist zunächst Prag. Die alte Kaiserstadt thront an den Ufern der Moldau, einem Nebenfluss der...

Weiterlesen

Zu Pfingsten auf dem Markt der Möglichkeiten

Ein Dialog der neuen Religionen. Der Sonntagsspaziergang führt den geneigten Flaneur zu den Ausgussstellen des Heiligen Geistes. Auf einer Bank pausierend, stehen zur Linken die Jünger des gekrönten Virus Schlange am Testzentrum, die vor Freude über die ihnen zuteil gewordene Absolution ihre Masken in den Park werfen; zur Rechten stehen die Klimageddon-Propheten und mahnen frisch geheilte Sünder zum treuen ökologischen Wandel. Es hat etwas vom Kirchentag, diese mondäne Schwärmerei: Ich fühle mich wie Martin Luther, der dem Dialog zwischen der judäischen Volksfront und der Volksfront von Judäa...

Weiterlesen

Vom Verlust der Freiheit

[Lesezeit ca. 2 min.] Jedem, der in der Tiefe verstehen möchte, was eigentlich gerade mit unserer Gesellschaft und unserem Land geschieht, sei das Buch „Vom Verlust der Freiheit“ des Psychotherapeuten und Künstlers Raymond Unger dringend empfohlen. Unger gibt unserer misslichen Gegenwart in den Facetten der Banken-, Flüchtlings-, Klima-, und Coronakrise auf 520 Seiten den Raum, den es braucht, um die Zusammenhänge von Grund auf zu beleuchten. In der Lektüre erkennt man schnell: Die unfassbaren Zustände der Manipulation, der Gängelung und Entmündigung sind nicht erst mit der vielfach so genannten Coronakrise vom Himmel gefallen. Diese Entwicklung machte es lediglich für...

Weiterlesen
Wird geladen

Sven Stemmer

Arnold Welsch

de_DEGerman